Nicht mehr ganz aktuell, aber trotzdem noch ganz oben -

 

Seit Juni 2017 ermittelt Toni wieder!

Im Wald wird eine halb entkleidete Frauenleiche gefunden, deren Verletzungen auf jahrelange Misshandlungen hindeuten. Kommissarin Toni Stieglitz nimmt sich des Falles an – mit bitterem Beigeschmack: Ihr eigener Exfreund war gewalttätig, böse Erinnerungen werden wach. Der Ehemann der Toten wird sofort ins Visier genommen. Doch verdächtigt Toni den Partner des Opfers bloß aufgrund ihrer eigenen Vergangenheit, und ist der Fall in Wahrheit viel komplizierter? Rechtsmediziner Dr. Mulder könnte Klarheit für Toni schaffen, sowohl beruflich als auch privat …

 

Tonis zweiter Fall führt sie nicht nur auf das Dach des Polizeipräsidiums oder in das berühmt-berüchtigte Pharaohaus im Münchner Norden, sondern auch an ihre eigenen Grenzen.

 

Wem kann sie trauen? Ihren Freunden? Ihren Feinden? Sich selbst?

 

               


Oberschwester Obermeier

01.10.2017

 

Wer - wie  ich - noch mit Wählscheibentelefonen groß geworden ist, der kennt sie bestimmt: die "Schwarzwaldklinik". Und obwohl diese Serie mittlerweile ein paar Jahrzehnte zurückliegt, so wurde ich durch sie doch so nachhaltig geprägt, dass ich bei dem Wort "Oberschwester" automatisch an "Oberschwester Hildegard" aus besagter Klinik denken muss.

 

Aber es gibt sie nicht nur im fiktiven und realen Gesundheitswesen, die Oberschwester, sondern auch bei den Mörderischen Schwestern. Wobei das genau genommen nur eine liebevolle interne Bezeichnung ist. Offiziell heißt die Oberschwester  Regioschwester und ist Sprecherin der jeweiligen Regiogruppe der Mörderischen Schwestern.

 

In der bayerischen Regiogruppe hatte die letzten beiden Jahre Iris Leister dieses Amt inne. Als sich ihre Amtszeit nach 2 Jahren turnusgemäß dem Ende zuneigte und klar war, dass sie trotz zahlloser "Mach doch bitte weiter"-Rufen nicht verlängern würde, musste eine Nachfolgerin gefunden werden. Und die bin nun ich.

 

Ganz ehrlich - ich wollte nicht. Weil ich mir nicht zutraute, dieses Amt auch nur annähernd so ausfüllen zu können, wie Iris Leister es getan hat. Und wenn sich Anette Hinrichs nicht bereit erklärt hätte, das neu geschaffene Amt der "Fortbildungsbeauftragten" zu übernehmen, hätte ich es auch nicht gewagt, ihre Nachfolge anzutreten.

 

Ganz ehrlich Nr. 2: Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich das mit der "Oberschwester Obermeier" hinkriege, aber ich habe von meinen großartigen Mörderischen Schwestern so viele Unterstüzungs und "Du packst das"-Mails bekommen, dass mir schon nicht mehr ganz so bang  ist wie am Anfang.


Das Wunder von München - oder:

 

Wie ich "Fallerzählerin 2017" wurde

August 2017

 

Alles begann ganz harmlos ...

 

"Wollen Sie nicht beim 'Festival des erzählten Falls' mitmachen?" - So oder so ähnlich lautete die Frage. Ich freute mich natürlich sehr darüber, hatte auch sofort einen Fall im Hinterkopf und sagte zu. Allerdings für das Festival des erzählten Falls 2016. Leider musste ich meine Teilnahme kurzfristig absagen, da der Dienst mir einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Somit legte ich das Fallerzählen gedanklich zu den Akten.

 

Aber ich hatte nicht mit den Veranstaltern des Festivals gerechnet, genauer gesagt mit Johanna Büchel, die fragte mich nämlich prompt, ob ich denn nicht stattdessen 2017 an den Start gehen wolle. Ich wollte, und diesmal kam auch nichts dazwischen.

Der Fall, den ich im Kopf hatte, war immer noch derselbe: der "Westparkmord" aus dem Jahr 1993. Ich hatte damals gerade die Abschlussprüfungen an der Polizeifachhochschule hinter mich gebracht, war erst ein paar Wochen auf meiner damaligen Inspektion in München-Laim - und wurde mit einem echten Mordfall konfrontiert, der mich all die Jahre - inzwischen sind es immerhin 24 - nicht losgelassen hat und mich sicher für den Rest meines Lebens begleiten wird.

 

Als ich hörte, wer in der Jury sitzen würde, wurde es mir dann doch ziemlich mulmig: Zoe Beck, Jessica Kremser, Dr. Felix Leibrock, das Autorenduo Iny Lorentz und Su Turhan.

Und als ich am Abend des Festivals noch merkte, dass ich die Einzige war, die einfach nur mit dem Mikro in der Hand erzählen und nicht aus einem ihrer Bücher vorlesen würde, da dachte ich: "Gratulation. Alles falsch gemacht."

 

Aber es war natürlich zu spät, um noch etwas zu ändern und ich nahm mir vor, mich wenigstens nicht komplett zu blamieren und in Würde unterzugehen.

 

Ich war als zweite Erzählerin an der Reihe. Vor mir legte Stefan Salamonsberger eine so großartige Vorstellung hin, dass ich überzeugt war, gerade den Sieger des Abends gesehen zu haben. Ich hätte meinen Auftritt also ganz entspannt angehen können, aber trotzdem zitterten mir ganz fürchterlich die Knie, als ich auf die Bühne stieg.

Wider Erwarten hatte ich keinen Hänger, konnte mich an alles erinnern, was ich zuvor eingeübt hatte - und hatte auch noch richtig Freude dabei, auf der Bühne zu stehen. Wenn mir das jemand vor ein paar Jahren gesagt hätte ...

 

Um die ganze Sache abzukürzen:

 

Entgegen all meine kühnsten Erwartungen wählte die Jury mich einstimmig zur Fallerzählerin 2017. Gäbe es das Beweisfoto nicht, ich würde es nicht glauben ...

 

Stefan Salamonsberger gewann (in meinen Augen) hochverdient den Publikumspreis.

 

Alle Bilder und noch viel mehr zum erzählten Fall 2017 gibt es hier.

 

 


Wie wäre es als kleine Wartezeitverkürzung auf Tonis zweiten Fall mit ein paar niegelnagelneuen Kurzkrimis aus München?

 

Die Krimianthologie für ganz München!
Schwabing oder Giesing? Hasenbergl oder Bogenhausen? Isarvorstadt oder Pasing? Jeder Münchner Stadtteil hat ein ganz eigenes Flair und bietet damit auch einen ganz individuellen Rahmen für mörderisch gute Geschichten! Wo mordet es sich leichter, böser, frecher oder schweißtreibender? Die Krimiautorin Ingrid Werner stiftete Kolleginnen und Kollegen dazu an, dieser Frage nachzugehen.

 

Ich bin mit der "Venus vom Nockerberg" vertreten. Was es damit auf sich hat? Lesen Sie selbst ...


Seit 12. Februar 2016 ist es so weit!

 

"Verletzung - Der erste Fall für Kriminalhauptkommissarin Toni Stieglitz" liegt in den Buchhandlungen.

 

Sie will nicht gesehen werden. Sie will nicht gefunden werden. Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat sich gerade von ihrem Freund Mike getrennt. Niemand darf wissen, wo sie jetzt wohnt. Denn Mike, selbst Polizist, schlägt sie. Ihre Kollegen sollen nichts davon erfahren. Zu sehr schämt Toni sich. Jetzt aber setzt sie sich endlich zur Wehr. Zur gleichen Zeit beginnt eine Mordserie in München. Mehrere Frauen werden brutal umgebracht. Toni jagt den Mörder, doch bald wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Wer ist der Schatten, der nachts immer wieder auftaucht und sie verfolgt? Der Mörder? Oder ihr Exfreund Mike?